Mai 13, 2008...2:02 Uhr nachmittags

Die Fakten respektieren

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Verlierer des kurzen, aber heftigen Machtkampfes in Libanon ist die Regierung von Fuad Siniora. Ignorieren der Kräfteverhältnisse kann nur zu einem neuen Bürgerkrieg führen

Der Machtkampf in Beirut war kurz: Die Hisbollah – unterstützt von ihren Bündnispartnern in der Opposition – hat ihre Stärke gezeigt, das Regierungslager mußte nachgeben, und der libanesischen Armee ist es gelungen, als Schiedsrichter von beiden Seiten anerkannt zu werden. Alle Seiten riefen sich gegenseitig zum Dialog auf und wiesen ihre Kämpfer an, die Autorität der Armee anzuerkennen. Die Armeeführung erklärte kurzerhand die Beschlüsse des Siniora-Kabinetts für hinfällig, die das bewaffnete Vorgehen der Opposition ausgelöst hatten. Der Leiter des Sicherheitsdienstes auf dem Flughafen, der von der Regierung wegen seiner Verbindungen zur Hisbollah entlassen worden war, darf seinen Posten behalten. Und um das von der Regierung verbotene private Telekommunika­tionsnetz der Hisbollah soll sich nun das Fernmeldekorps der Armee kümmern . . . . Weiterlesen

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