Juni 12, 2008...1:04

Kriegskoalition steckt 32 Mrd Euro in Besatzungszone Afghanistan

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Auf ihrer Konferenz in Frankreich beschliessen die Besatzungsmächte einen “New Deal” – für den Krieg.

Paris: Laut dem UN-Sonderbeauftragten Kai Ede, der wiederum Sabina Matthay vom ARD-Studio Südasien für “tagesschau.de” seine Aufwartung machte, planen die Besatzungsmächte in Afghanistan einen 5-Jahresplan zur Stabilisierung des gestützten Prokonsuls Hamid Karzai und seines Regimes in Kabul.
Während innerhalb der Hegemonie der kriegführenden NATO-Länder soziale, gesellschaftliche, politische, kulturelle, wissenschaftliche und wirtschaftliche Standards immer mehr heruntergeschraubt werden, spricht man nun auf der sogenannten “Afghanistan-Konferenz” in der französischen Haupstadt Paris von einem “New Deal” für den Krieg am Hindukusch.

Das Pentagon, was den Oberbefehl über alle Truppen der NATO (in Afghanistan “ISAF”) hat, lehnte noch in der Nacht eine Entschuldigung ab und sprach von einem “Akt der Selbstverteidigung”.
Unterstützung für diese Stellungnahme kamen von ungenannten Quellen welche sich bei westlichen Medien als “Sprecher von pro-Taliban militanten Gruppen” ausgaben. Sie behaupteten die US-Truppen angegriffen zu haben.
Dies wurde, wie seit Kriegsbeginn am 11.September 2001 üblich, von den Medien im NATO-Einflussraum ungeprüft übernommen und als Rechtfertigung für den Angriff auf einen souveränen Staat kolpotiert.

Seit Jahren gehen weltweit unabhängige Beobachter hinsichtlich des seit Kriegsbeginn angeblich unauffindbaren Osama Bin Laden, sowie willkürlich benutzter Fantombegriffe wie “Al Kaida” und “Taliban”, von einem Propaganda-Schwindel der Kriegsmächte zur Rechtfertigung regulärer Kriegführung aus.

Gestern waren bei einem Luftangriff der US-geführten Kriegskoalition auf Grenztruppen Pakistans 11 Soldaten der Atommacht getötet worden. Das pakistanische Militär sprach von einem “feigen und unprovozierten Akt”.

Quelle: Radio Utopie

1 Kommentar

  • Dieser Artikel strotzt vor Ungenauigkeiten. So führt beispielsweise das Pentagon mitnichten die ISAF-Truppen, geschweige denn die NATO – der Zufall will es nur, dass gerade ein Amerikaner ISAF kommandiert. Das haben auch schon Deutsche, Kanadische und Türkische Offiziere getan. Sätze wie „des gestützten Prokonsuls Hamid Karzai und seines Regimes in Kabul.“ beweisen, wie sehr der Autor Partei ergreift. Karzai ist der von 29 Mio. Afghanen demokratisch gewählte Präsident, daran können auch 25.000 Extremisten nichts ändern, die mitnichten Freiheitskämpfer sind sondern mit ihren Ansichten sogar überraschend wenige Afghanen erreichen. Immer wieder lese ich in der linksgerichteten Presse und -Blogs Artikel über achso feige hinterhältige Angriffe der Koalitionstruppen, wie wäre es denn mal mit Artikeln über das wahre Gesicht dieser unschuldigen armen „Freiheitskämpfer“, die Polizistinnen und Ärztinnen aufgrund ihres Geschlechts umbringen, Lehrer aufhängen weil sie Englischunterricht geben, gar Kinder in Fetzen schießen die von ISAF-Soldaten Geschenke annehmen?


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