Einheiten der NATO (ISAF) in Afghanistan haben nach eigenen Angaben “zur Selbstverteidigung zurückgeschossen”
Zwischen der Atommacht Pakistan und den Truppen der Besatzungsmächte in Afghanistan ist es nach Militärangaben der NATO (ISAF) am gestrigen Abend zu einem Wechsel von Artilleriefeuer gekommen.
Angeblich, so ein ISAF-Statement, seien aus dem Territorium des benachbarten Pakistan insgesamt 6 Artilleriegeschosse abgefeuert worden, von denen drei in der nordöstlichen afghanischen Provinz Paktika in der Nähe einer ISAF-Basis und drei innerhalb eines Stützpunktes afghanischer Einheiten gelandet seien. Diese seien aber nicht gezielt aus Pakistan abgefeuert worden, so die Stellungnahme der ISAF.
Eine andere Meldung sprach von “indirektem Feuer” aus Pakistan. Die ISAF-Militärs meldeten, es habe auf eigener Seite keine Opfer gegeben.
Man habe aber den Abschussort der Granaten zurückverfolgt. Dieser habe auf pakistanischem Territorium gelegen. Da habe man es sich nicht nehmen lassen, angesichts des nicht gezielten Feuers welches rein zufällig im Militärlager der verbündeten Fusssoldaten des besetzten Territoriums landete, “in Selbstverteidigung zurückzuschiessen”.
Diese Woche hatte der US-Präsidentschaftskandidat der “Demokraten”, Barack Obama, geäussert, Afghanistan sei nun “die wahre Front im Terrorkrieg” (”the real front in the war on terror”). Wenn man ihn da beim US-Militär mal bloss nicht testen wollte.
Obama fordert bereits seit Mitte letzten Jahres US-Militärschläge in Pakistan, “auch ohne das Einverständnis der pakistanischen Regierung”.
Ebenfalls gestern hatte der deutsche Verteidigungsminister Jung (CDU) angekündigt, sich am Mittwoch mit Aussenminister Frank Steinmeier (SPD) zu treffen um über die Entsendung von weiteren 1000 deutschen Soldaten an die Front in Afghanistan zu beraten.
Ein Geschichtslehrer möcht´ leichenblass in Rente gehen.
Ein SPD-Wähler vor Stolz platzen…
