In der Kontroverse um einen Anlagenexport in den Iran hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Wirtschaft zu mehr politischer “Sensibilität” aufgefordert und warnend erklären lassen, es gebe eine «moralische Verpflichtung», die sensiblen Bedingungen, die es bei Geschäften mit dem Iran gibt, mit Blick auf Israel zu berücksichtigen.
Diese Reklamation des Moralischen zeigt sich indes, einmal näher besehen, nurmehr als ein weiterer Höhepunkt bundeskanzlerischer Heuchelei und Verdrehung. Wie kann das Kanzleramt es wagen, ausgerechnet den Begriff des «Moralischen» zu benutzen, um mit Blick auf den verbrecherisch, menschenverachtend auftretenden Staat Israel gegen Geschäfte mit einem unbescholtenen Iran Stimmung zu machen! . . . Weiterlesen
